Die «Schweizer Revue» hat eine zufriedene Leserschaft
Die Leserinnen und Leser der «Schweizer Revue» sind zufrieden mit unserer Arbeit und lesen den Gruss aus der Heimat gern und mit grossem Interesse. Das ist das Fazit der Umfrage, die wir in Zusammenarbeit mit Schweiz Tourismus auf unserer Homepage www.revue.ch durchgeführt haben.
80 Prozent der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, die sich an der elektronischen Umfrage beteiligt haben, gaben an, jede Ausgabe der «Schweizer Revue» von A bis Z zu lesen. 70 Prozent fühlen sich durch die Informationen in der «Schweizer Revue» gut bis sehr gut auf die Wahlen und Abstimmungen vorbereitet. Gleich viele gaben an, das Bild, das die «Schweizer Revue» von der Schweiz vermittle, entspreche genau ihren Vorstellungen und sie fühlten sich dank dieser Lektüre in der Lage, sich eine eigene Meinung über die Schweiz zu bilden. Im gleichen Rahmen bewegten sich auch die Angaben zur Themenvielfalt der «Schweizer Revue»: Kein Bereich komme zu kurz, sagten über zwei Drittel der an der Umfrage Beteiligten. Alle hätten jedoch gerne von allem mehr… mehr Sport, mehr Kultur, mehr Politik, mehr Wirtschaft. Die «Schweizer Revue» wird als wichtigste Dienstleistung der Auslandschweizer-Organisation bezeichnet und als wichtigstes Informationsorgan für die Schweizerinnen und Schweizer im Ausland. 70 Prozent der Befragten gaben an, in einem Stimmregister eingetragen zu sein und sich regelmässig an den Abstimmungen und Wahlen zu beteiligen.
Auch über die Reisegewohnheiten der Auslandschweizer gab die Umfrage Auskünfte, die für unsere Partnerorganisation Schweiz Tourismus von Interesse sind. So besucht die überwiegende Mehrheit der Auslandschweizer ihre alte Heimat vorwiegend zur schönen und warmen Jahreszeit und verbindet ihren Aufenthalt mit einem Besuch der Familie. Im Zentrum des touristischen Interesses stehen die Natur und die kulturellen Veranstaltungen, gesucht werden Ruhe, Erholung und Erbauung.
Trotz dieser positiven Beurteilung unserer Leserschaft, wird die «Schweizer Revue» auch dieses Jahr aus Kostengründen nur in vier Ausgaben erscheinen.
Die Hauptgeschichte in dieser Ausgabe der «Schweizer Revue» behandelt die Raumplanung. Und Redaktor Rolf Ribi hat bei seiner Recherche erstaunliche Zahlen gefunden. In der Schweiz wird trotz Wirtschaftskrise ungebremst gebaut. Jede Sekunde verliert die Schweiz einen Quadratmeter Kulturland. 7,4 Hektaren sind das auf den Tag gerechnet. Das entspricht einer Fläche, die grösser ist als die Rütliwiese. Im Raumplanungsbericht des Bundesrates aus dem Jahr 2005 werden die Zahlen noch höher gerechnet: In zwölf Jahren werden in der Schweiz 32'700 Hektaren Land verbaut sein, was einem Gebiet entspricht, das grösser ist als der Kanton Schaffhausen.
Das Bundesamt für Statistik geht davon aus, dass in der Schweiz bis zum Jahr 2030 8,4 Millionen Menschen leben – sofern die Zahl der Einwanderer gleich hoch bleibt wie seit der Einführung der Personenfreizügigkeit. Wenn die Berge, Wälder und die Seen abgezogen werden, bleibt zum Wohnen noch eine Siedlungsfläche von 280'000 Hektaren oder sieben Prozent der Gesamtfläche des Landes. So wird die Schweiz vom Genfer- bis zum Bodensee zur dicht besiedelten Grossstadt. Das schweizerische Mittelland gehört heute schon zu den am dichtest besiedelten Gebieten in Europa.
Das sind keine schönen Zahlen und keine guten Nachrichten. Das Problem stimmt nachdenklich – und ist kaum zu lösen, wie Experten befürchten.

Print